Aus der
Geschichte der Städtischen Gasanstalt
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Gasbehälter
III an der Greifswalder Ecke Danziger Straße um 1925. (Foto Prenzlauer Berg Museum) |
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In den 60er und 70er Jahren gewann das Stadtgas als Heizungsgrundlage für Wohnungsneubauten und Modernisierung an Bedeutung. Im Jahre 1979 begann in Berlin die Umstellung auf Erdgasversorgung; die Stilllegung des Werkes im Mai 1981 wurde langfristig vorbereitet. Noch zu Jahresbeginn 1983 heißt es in einem Artikel der Zeitschrift NBI: "...Die mächtigen Gasometer werden nicht in die Mangel genommen. Sie bleiben als Baudenkmale erhalten." Zu diesem Zeitpunkt jedoch war der Abriss der interessanten Baudenkmale bereits beschlossen. Über ursprüngliche Planungen und kreative Nutzungsvorschläge setzten sich die politisch Verantwortlichen mit der Sprengung der Gasbehälter im Juli 1984 hinweg; die zuvor einsetzende Welle von Protesten konnte diese Entwicklung nicht mehr aufhalten. Inwieweit administrative Machtpolitik oder die vorhandenen Schadstoffanreicherungen im Mauerwerk diese Entscheidung bestimmten, lässt sich schwer nachvollziehen. Dessen ungeachtet verlief der Prozess der Planung und Umsetzung des Projektes Ernst-Thälmann-Park zutiefst undemokratisch. Mit dem Bau von rund 1300 Wohnungen und dem infrastrukturellen Ausbau dieses Standortes bis 1986 wurde der Charakter des Bezirkes als der eines ausgesprochenen Wohngebietes noch verstärkt. Stadtgestalterisch ordnete sich dieses Areal nur schwer in die historisch gewachsenen Wohnstruktur des Prenzlauer Berges ein. (Zitat: Prenzlauer Berg Museum) |
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